In der folgenden Grafik ist das Volumenstromprofil einer Bäckerei zu sehen die unter folgenden Bedingungen produziert:
- Die Bäckerei besteht aus 2 Produktionshallen
- Halle 1 (ältere Anlagen) ist im Moment stillgelegt
- In Halle 2 wird ab 10:00 produziert
Es wurde ein thermischer Durchflusssensor des Typs VA 500 hinter dem Druckluftbehälter installiert, um den Verbrauch der beiden Hallen zu messen. In der folgenden Grafik sieht man im originalen Volumenstromprofil (hellgrün) das An- und Ausschalten des Kompressors. Zur besseren Vergleichbarkeit wrude daher der gleitende Mittelwert zusätzlich berechnet und eingezeichnet (dunkelgrün). Folgende Erkenntnisse lassen sich daraus ableiten: Obwohl vor 10:00 Uhr nicht produziert wurde, liefert der Kompressor viel Druckluft. Die realen „Produktions-Spitzen“ sind verglichen zur Grundlast sehr klein. Dies deutet auf eine sehr hohe Leckage-Rate hin. Um die Vermutung zu bestätigen, wurden im stillgelegten Bereich (in Halle 1) die Kugelhähne zu den Maschinen geschlossen, so dass deren Leckagen nicht mehr mit Druckluft versorgt werden. Die meisten Leckagen sind typischerweise in und an Maschinen zu finden. In dem sich daraufhin stetig sinkendem Niveau des Volumenstromprofils kann man erkennen, dass sich die Grundlast von geschlossenem Kugelhahn zu Kugelhahn enorm reduzieren lässt. Ein Indiz dafür, welchen Einfluss eine Leckagbehebung auf das Druckluftprofil dieser Bäckerei hätte.
- Volumenstrom am Anfang: 150 m³/h
- Volumenstrom nach Schließung der Kugelhähne: ca. 40 m³/h
Werden die Maschinen in Halle 1 wieder betrieben, müssen die Kugelhähne geöffnet werden und somit entweicht wieder Druckluft über die Leckagen.